Pressemitteilung zur Woche des Sehens vom 09. - 15.10.2008

Woche-des-Sehens-Aktion auch in der Lutherstadt Wittenberg

Unter dem Motto "Blindheit verstehen, Blindheit verhüten" macht die Woche des Sehens vom 9. bis 15. Oktober bundesweit auf die Bedeutung guten Sehvermögens, die Ursachen vermeidbarer Blindheit sowie die Situation blinder und sehbehinderter Menschen in Deutschland und in den Entwicklungsländern aufmerksam. Höhepunkte der Veranstaltungswoche sind zwei internationale Aktionstage: Der Welttag des Sehens am 9. Oktober, der auf die weltweite Initiative "VISION 2020 - das Recht auf Augenlicht" hinweist, und der Tag des weißen Stocks am 15. Oktober, an dem traditionell seit über 30 Jahren blinde Menschen auf ihre Möglichkeiten und Probleme in der Gesellschaft hinweisen.

Die Schwerpunktthemen der diesjährigen Woche des Sehens sind:

  • " Frühvorsorge rettet Augenlicht

  • " Afrika: Eine Kapsel rettet Auge und Leben

  • " Blindes Kind - dunkle Zukunft?

(Mehr Informationen zu den Schwerpunktthemen unter www.woche-des-sehens.de)


Der im vergangenen Jahr gestartete Spot "60 Se(h)kunden" erreichte zahlreiche Veranstaltungsgäste und fast 250.000 Kinobesucher. Um noch mehr Menschen auf die Woche des Sehens und ihre lokalen Aktivitäten aufmerksam zu machen, wird die Aktion fortgesetzt. In zahlreichen Kinos im gesamten Bundesgebiet und erstmals in einigen Fernsehprogrammen wird der Film mit Audiodeskription gezeigt. Der Spot vermittelt seinen Zuschauern für einen Augenblick die Wahrnehmung blinder Menschen und weist auf die Internetseite der Woche des Sehens hin.
Mit einem Aktionsstand am 09.Oktober beteiligen sich auch das Augustinuswerk e.V. mit seinem Bereich Förderung und Therapie und der regionale Blinden- und Sehbehindertenverband an der siebten bundesweiten Woche des Sehens.


Im E-Center Wittenberg, Teucheler Weg 16, wird ein Aktionsstand aufgebaut. Von 9:00 bis 11:00 Uhr sind unter anderem folgende Aktionen vorgesehen:

Neben der Möglichkeit Infomaterialien über die "Woche des Sehens" zu erhalten, können Passanten mit Hilfe von Simulationsbrillen nachempfinden, wie es Menschen im Alltag ergeht, die blind oder sehgeschädigt sind. Dazu wird ein kleiner Hindernisparcours aufgebaut und es kann probiert werden, wie man sich ein Getränk eingießt und mit Besteck ist, wenn man nichts oder sehr schlecht sehen kann. Auch das Gefühl soll vermittelt werden, wie es ist, wenn man auf Hilfe angewiesen ist.
Daneben möchte der Bereich Förderung und Therapie des Augustinuswerk e.V. Spenden für die Kampagne "Eine Kapsel rettet Auge" sammeln. Das gesammelte Geld wird dann im Rahmen der Aktionswoche den Organisatoren der "Woche des Sehens" übergeben.

Getragen wird die Aktionswoche von der Christoffel-Blindenmission, dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Berufsverband der Augenärzte, dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit, der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf sowie dem Hilfswerk der Deutschen Lions. Unterstützt wird die Woche des Sehens von der Aktion Mensch und der Carl Zeiss Meditec AG.


Quelle: www.woche-des-sehens.de


Simulation: Schloss Sanssouci in Potdsam aus der Sicht eines an der Diabetischen Retinopathie erkrankten Menschen

Simulation: Schloss Sanssouci in Potdsam aus der Sicht eines an der Diabetischen Retinopathie erkrankten Menschen

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