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" Wie viel Cappuccino darf ich trinken?"
Ernährungsberatung im Projekt "Weibsbilder" in Lutherstadt Wittenberg
Grün Gelb Rot sind die Farben der Verkehrsampel, aber man kann auch seine ganze
Essensplanung nach diesen Farben zusammenstellen. Grün darf man immer essen, Gelb
einmal am Tag und Rot nur einmal in der Woche.
Grün sind alle Nahrungsmittel die wenig Fett und wenig Zucker, aber viel Vitamine
und Kohlehydrate haben.
Gelb sind Kaffee, Milchprodukte und magere Wurst. Rot sind Genussmittel wie zum Beispiel
Schokolade, Kuchen, Cola und Brause.
Auf den letzten vier Veranstaltungen des Frauenprojektes "Weibsbilder" des
Augustinuswerk e.V. der Lutherstadt Wittenberg wurde das Thema " Wie ernähre
ich mich gesund" behandelt. Dreißig Frauen mit geistiger Behinderung stellten
einer Ernährungsberaterin dazu Fragen. So zum Beispiel: " Wie kann ich abnehmen,
sollte ich Diäten befolgen die in Zeitschriften stehen?" oder " Was
darf ich essen, bzw. Was ist nicht gesund?" oder " Wie viel Cappuccino am
Tag darf ich trinken und stimmt das, dass ich mindestens 2 Liter Wasser täglich
trinken soll? " und viele Fragen mehr. |

Die Beraterin erklärt anhand der Ernährungspyramide mit dem Ampelsystem die
gesunde Ernährung.
Auf dem Tisch: 5 Becher Wasser, die täglich getrunken werden sollten.
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Der Ernährungsplan hilft beim Einkaufen und Kochen der gesunden Ernährung
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Die Beraterin Frau Rottig erklärte
anhand des Ampelsystems auf der Ernährungspyramide von welchen Lebensmitteln viel
und von welchen wenig gegessen werden darf. Eine weitere Eselsbrücke ist die Formel
" Fünf am Tag". Das heißt: die Mahlzeiten auf fünf am Tag
verteilen, fünf Handportionen Gemüse und Obst und fünf Becher von 0,3
Litern Wasser täglich.
Die Frauen bekamen Arbeitsmaterialien in die Hand, welches ihnen täglich weiter
helfen soll. So wurde ein Ernährungsplan erarbeitet. |
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Die Projektorganisatorinnen und Teilnehmerinnen
werden in vier Monaten feststellen wie weit die Empfehlungen der Beraterin angenommen
worden sind.
Eine Garantie dass die Frauen "ihre" überschüssigen Pfunde verlieren
gibt es nicht. Die Theorie muss nun in die Praxis umgesetzt werden. Motiviert sind
alle Frauen. Das Gelernte wird von Ihnen in der Werkstatt, im Wohnbereich und in der
Freizeit übermittelt und eingefordert. Der gesunde Ernährungsplan wird so
zur täglichen Routine. In den nächsten Projekttreffen beschäftigen sich
die Frauen mit Bewegung, Körperhaltung und Sport. Alle freuen sich und haben schon
ihre Sporttaschen gepackt!
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Zehn Kilo im Rucksack, dieses Mehrgewicht tragen viele Menschen zu viel.
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