Pressemitteilung zum Projekt "WEIBSBILDER"

" Wie viel Cappuccino darf ich trinken?"


Ernährungsberatung im Projekt "Weibsbilder" in Lutherstadt Wittenberg

Grün Gelb Rot sind die Farben der Verkehrsampel, aber man kann auch seine ganze Essensplanung nach diesen Farben zusammenstellen. Grün darf man immer essen, Gelb einmal am Tag und Rot nur einmal in der Woche.
Grün sind alle Nahrungsmittel die wenig Fett und wenig Zucker, aber viel Vitamine und Kohlehydrate haben.
Gelb sind Kaffee, Milchprodukte und magere Wurst. Rot sind Genussmittel wie zum Beispiel Schokolade, Kuchen, Cola und Brause.

Auf den letzten vier Veranstaltungen des Frauenprojektes "Weibsbilder" des Augustinuswerk e.V. der Lutherstadt Wittenberg wurde das Thema " Wie ernähre ich mich gesund" behandelt. Dreißig Frauen mit geistiger Behinderung stellten einer Ernährungsberaterin dazu Fragen. So zum Beispiel: " Wie kann ich abnehmen, sollte ich Diäten befolgen die in Zeitschriften stehen?" oder " Was darf ich essen, bzw. Was ist nicht gesund?" oder " Wie viel Cappuccino am Tag darf ich trinken und stimmt das, dass ich mindestens 2 Liter Wasser täglich trinken soll? " und viele Fragen mehr.

© Augustinuswerk e.V. 2008
Die Beraterin erklärt anhand der Ernährungspyramide mit dem Ampelsystem die gesunde Ernährung.

Auf dem Tisch: 5 Becher Wasser, die täglich getrunken werden sollten.

© Augustinuswerk e.V. 2008
Der Ernährungsplan hilft beim Einkaufen und Kochen der gesunden Ernährung

Die Beraterin Frau Rottig erklärte anhand des Ampelsystems auf der Ernährungspyramide von welchen Lebensmitteln viel und von welchen wenig gegessen werden darf. Eine weitere Eselsbrücke ist die Formel " Fünf am Tag". Das heißt: die Mahlzeiten auf fünf am Tag verteilen, fünf Handportionen Gemüse und Obst und fünf Becher von 0,3 Litern Wasser täglich.

Die Frauen bekamen Arbeitsmaterialien in die Hand, welches ihnen täglich weiter helfen soll. So wurde ein Ernährungsplan erarbeitet.

Die Projektorganisatorinnen und Teilnehmerinnen werden in vier Monaten feststellen wie weit die Empfehlungen der Beraterin angenommen worden sind.

Eine Garantie dass die Frauen "ihre" überschüssigen Pfunde verlieren gibt es nicht. Die Theorie muss nun in die Praxis umgesetzt werden. Motiviert sind alle Frauen. Das Gelernte wird von Ihnen in der Werkstatt, im Wohnbereich und in der Freizeit übermittelt und eingefordert. Der gesunde Ernährungsplan wird so zur täglichen Routine. In den nächsten Projekttreffen beschäftigen sich die Frauen mit Bewegung, Körperhaltung und Sport. Alle freuen sich und haben schon ihre Sporttaschen gepackt!

© Augustinuswerk e.V. 2008
Zehn Kilo im Rucksack, dieses Mehrgewicht tragen viele Menschen zu viel.



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