Neujahrsempfang 2008
Was charakterisiert eine christliche Sozialeinrichtung?

Zu Beginn des Neujahrsempfanges konnten sich 140 Gäste von den Künsten der Theatergruppe des Hauses Bodelschwingh aus dem Augustinuswerk e.V. ein Bild machen. Zur Aufführung kam: "Der naschhafte Drache - Der Schein trügt."

© Augustinuswerk e. V.2008 © Augustinuswerk e. V.2008

Es war einmal ein Königspaar, das schlief ganz glücklich im Schloss.
Ganz glücklich?

Nein, denn ein furchtbarer Drache trieb sein Unwesen vor dem Schloss. Drum sollte ein Zauberer mit all seiner Weisheit das Untier fortschaffen.

Doch der Zauberer konnte den Drachen nicht vertreiben.

Dann hatten die Minister eine gar treffliche Idee: Die Prinzessin solle hinaus gehen und den Drachen heiraten, so stünde es doch im Märchen.

Gesagt, getan. Da die Prinzessin auch Geburtstag hatte, bekam sie noch eine Torte und machte sich auf den Weg...

Vor dem Schloss wartete bereits der Drachen und begann zu lechzen. Die Prinzessin war nun gar fürchterlich erschrocken.

Wie schaffte sie es den Drachen zu beschwichtigen? Und was meinten ihre Eltern dazu? Alles soll hier nicht verraten sein. Nur soviel sei gesagt: Es nahm ein gutes Ende...


 © Augustinuswerk e. V.2008 © Augustinuswerk e. V.2008

Mit kräftigem Beifall bekundeten die Gäste Ihre Begeisterung über die gelungene Aufführung.

© Augustinuswerk e. V.2008

Herr Bernd Keitzl (links) bedankte sich bei Herrn Werner Srugies (rechts), für sein Engagement bei der Aufführung und die Begleitung der Theatergruppe vom Haus Bodelschwingh.


© Augustinuswerk e. V.2008

Dr. phil., lic. theol. Pater Albert Ziegler

Wirtschaftsethiker, Provinz der Schweizer Jesuiten, Zürich
Pater Albert Ziegler engagierte sich als Studenten- und Akademikerseelsorger, als Lehrbeauftragter am Katechetischen Institut Luzern und als Mitglied der Ethischen Kommission der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften. Er ist seit Jahrzehnten ein besonders gefragter Gastreferent zu berufsethischen Themen.

Eigens aus Zürich angereist, gab er engagiert Impulse zum Thema: "Was charakterisiert eine christliche Sozialeinrichtung?"

Sein humorvoller schweizer Dialekt und die lebensnahe Ausführung seines Vortrages begeisterte die Anwesenden.

Er verwies auf die theologischen Grundlagen christlichen Glaubens und Lebens, die theoretischen Möglichkeiten zwischen finanziellem und persönlichem Engagement und gab praktische Antworten wodurch eine christliche Sozialeinrichtung charakterisiert werde.

  • Menschenfreundlichkeit (fachliche Professionalität, persönliche Integrität und menschliche Sensibilität)

  • eine "Grenzmoral nach oben" (sich nicht zu frieden geben mit den ethischen und gesetzlichen Mindestanforderungen)

  • unsere Botschaft und Motivation zur Pflege "hautnah" vermitteln

Dadurch könne in einer christlichen Sozialeinrichtung eine gute Vertrauenskultur entstehen.
Ebenso forderte er eine Reduzierung der zunehmenden Bürokratisierung in der Pflege, um mehr Zeit für den Menschen zu haben und zur "hautnahen" Pflege.

© Augustinuswerk e. V.2008

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Unser Dank gilt ebenfalls Herrn Thomas Herzer und Herrn Thomas Höhne, welche den musikalischen Rahmen gestalteten.


© Augustinuswerk e. V.2008




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