10 Jahre Altenpflegeheim Bad Schmiedeberg

Am 1. März 1999 wurde das Altenpflegeheim in Bad Schmiedeberg nach nur 17-monatiger Bauzeit in der Pretzscher Straße 3a von den ersten Bewohnerinnen und Bewohnern bezogen.
Das Augustinuswerk e.V. Wittenberg als Träger dieser und einiger weiterer sozialer Einrichtungen hatte genau ein Jahr zuvor mit der Eröffnung einer altengerechten Wohnanlage seine Arbeit in der Kurstadt begonnen.
Auf einem großzügigen Gelände zwischen der Torgauer und der Pretzscher Straße war ein modernes Alten- und Pflegezentrum entstanden.
Der Landkreis Wittenberg und die Stadt Bad Schmiedeberg hatten das Vorhaben des Augustinuswerkes e.V. nach Kräften unterstützt.
Das Pflegeheim wurde nach Artikel 52 Pflegeversicherungsgesetz aus Mitteln des Bundes, des Landes Sachsen-Anhalt und des Landkreises Wittenberg erbaut. Im Altenpflegeheim mit 64 Plätzen finden alte Menschen Hilfe und Geborgenheit, wenn sie auf Pflege angewiesen sind.
Das Haus verfügt über 50 Einzelzimmer und 7 Doppelzimmer. Das Wohnen in eigenen Möbeln wird unterstützt, aber das komplett möblierte Zimmer ist ebenso vorhanden.
Das Heim verfügt über eine eigene Küche und eine kleine Wäscherei. Aufenthalts-, Mehrzweck- und Therapieräume, eine Kapelle und großzügige Außenanlagen bieten gute Voraussetzungen für eine umfassende Begleitung und Pflege der alten Menschen. Die Kapelle ist von außen zugänglich und lädt Heimbewohner wie Gäste gleichermaßen zu Besinnung oder Gebet ein.
Das Pflegeheim ist ein offenes Haus geworden, in dem Angehörige, Mieter der Wohnanlage und Bürger der Stadt stets willkommen sind. Auch Kurzzeitpflege und Probewohnen werden angeboten.
Bewohner haben die Möglichkeit, am katholischen oder evangelischen Gottesdienst in der Kapelle des Altenpflegeheimes teilzunehmen.
Das Heim arbeitet mit einem Konzept, das insbesondere auf die Bedürfnisse von Menschen, die an Demenz oder psychisch erkrankt sind, ausgerichtet wurde. Dazu gehören unter anderem Musik- und Tiertherapie. Haustiere wie Hund, Katzen, Kaninchen und Meerschweinchen gehören zur Alltagsnormalität. Ordenschwestern des Schönstätter Marienordens leisten ehrenamtliche Tätigkeit mit Besuchsdiensten und Gesprächsrunden und werden von weiteren Ehrenamtlichen unterstützt.
Am 2. März 2009 findet in der Hauskapelle für Bewohner und Mitarbeiter ein feierlicher Gottesdienst statt, in dessen Rahmen die Wohnanlage und das Pflegeheim den Namen "Altenzentrum Augustinuspark" erhalten werden.


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