Der Förder- und Betreuungsbereich

Information und Beratung:


Werkstatt für behinderte Menschen
Gottlieb-Daimler-Straße 2
06886 Lutherstadt Wittenberg
Telefon: 0 34 91 / 61 89 70  neu: 0 34 91 / 61 89 670
Telefax: 0 34 91 / 61 89 90  neu: 0 34 91 / 61 89 590

Pädagogische Leiterin:

Frau Andrea Fesser

                              

              

Abteilungsleiterin:

Frau Fränze Thorun






Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag  

08:00 Uhr - 15:00 Uhr


Kurz zur Geschichte des Förder- und Betreuungsbereiches

Der Förder- und Betreuungsbereich im Augustinuswerk e.V. arbeitet seit Mai 1989 unter dem verlängerten Dach der Werkstatt für behinderte Menschen in der Lutherstadt Wittenberg

          © Augustinuswerk e. V.

Zu dieser Zeit war er räumlich in der WfbM integriert und befand sich mit 12 Plätzen westlich vom Heuweg.

Ab dem 21.08.1996 befand sich der Bereich vorübergehend im Johannes-Runge-Weg 52 in der Lutherstadt Wittenberg. Dort wurden 20 Männer und Frauen mit geistiger und mehrfacher Behinderung von 4 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern pädagogisch, psychologisch und therapeutisch betreut.

Seit dem 15.04.1998 befindet sich dieser Bereich wieder am Neubau der Werkstatt für behinderte Menschen in der Gottlieb-Daimler-Straße 2 in der Lutherstadt Wittenberg und betreut hier 21 Frauen und Männer mit geistiger und mehrfacher Behinderung.

          © Augustinuswerk e. V.

Der Anbau hat einen separaten Zugang, ist aber über einen Verbindungsgang mit der Werkstatt verbunden.

Die unterschiedlichen Gruppenräume und Therapieräume lassen neben der Gruppenarbeit auch eine vielfältige Kleingruppen- und Einzeltherapie zu und bieten vielfältige und variable Nutzungsmöglichkeiten.


Die Lebenssituation für Menschen mit schweren und schwersten Behinderungen und
inhaltliche Aufgabenstellung des Förder- und Betreuungsbereiches

Ein Mensch mit schweren Behinderungen hat, wie jeder Mensch ein Recht auf individuelle Entfaltung seiner unverwechselbaren Persönlichkeit, seiner eigenen Bedürfnisse, Wünsche und Neigungen.

          © Augustinuswerk e. V.

Er will nicht nur "über-leben" sondern sinnvoll und seinem Alter entsprechend leben und sich, andere Menschen und seine Umwelt "er-leben".

Er will nicht nur behandelt werden, sondern selbst handeln und gestalten.

Menschen mit schweren Behinderungen erfahren jedoch in fast allen Lebensvollzügen die Außergewöhnlichkeit ihrer Situation.


Ziel ...

... der Arbeit des Förder- und Betreuungsbereiches in der WfbM des Augustinuswerkes e.V. ist es, Menschen mit schwerer Behinderung zu integrieren und Entfaltungsspielräume zu eröffnen. Individuelle Förderpläne und die Konzeption dieses Bereiches sehen vor, Betreute nach Ihren Fähigkeiten, Möglichkeiten und Neigungen zeitweilig in den verschiedenen Arbeitsbereichen der Werkstatt für behinderte Menschen einzusetzen mit dem Ziel, langfristig den Übergang in den Berufsbildungsbereich und den Arbeitsbereich der WfbM zu ermöglichen.

          © Augustinuswerk e. V.

Die Schaffung angemessener Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten stellt sich innerhalb des Förder- und Betreuungsbereiches als ein komplizierter Prozess dar. Wesentlich ist, dass die Angebote immer wieder auf ihre Angemessenheit überprüft werden müssen.

Arbeit soll hier nicht im produktiven Sinne der Betriebswirtschaft verstanden werden, da dies kein vorrangiges Ziel der Förderarbeit ist.

          © Augustinuswerk e. V.

Sinnvoll ist für uns ein vielseitiges Angebot von unterschiedlichen Beschäftigungsmaterialien, die auf der Suche nach geeigneten Arbeiten eine vorschnelle Einengung auf bestimmte Tätigkeiten verhindern.

In der Regel bestehen Förderinhalte aus einfachen, überschaubaren Einzelheiten, Arbeitsgängen und Arbeitsschritten. Es wird darauf geachtet, dass bei den unterschiedlichen Angeboten die verschiedenen menschlichen Sinne angesprochen und den Wünschen und Bedürfnissen der Betreuten entgegen gekommen werden kann.



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